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The Observatory, Ho Tzu Nyen, Kok Heng Leun (Singapur)

2001 gründete sich The Observatory in Singapur. Ihr Debütalbum Time of Rebirth erschien 2004 und verwebt in stiller Art und Weise Folkrock, Jazz und elektronische Musik. Ihr zweites Album Blank Walls ist wesentlich atmosphärischer und düsterer gehalten: Live eingespielte Musik und vorgefertigtes Sound Design ergänzen einander. The Observatory spielt eindeutig mit Referenzen zu Radiohead, Nick Drake, Tortoise und Brian Wilson. 2009 erschien ihr viertes Album Dark Folke.

Website der Band

Die Arbeiten von Ho Tzu Nyen stehen im Spannungsfeld von Malerei, Video, Performance, Vortrag und Schrift. Der von Marcel Duchamp beeinflusste Kulturwissenschaftler und Videokünstler aus Singapur setzt sich mit Geschichte, Technik und den Mechanismen des Kunstbetriebs auseinander. Bereits mit seinem ersten Kurzfilm Every Name in History is I erlangte er im Jahr 2003 internationale Beachtung in der Kunstwelt. Ho Tzu Nyen schreibt zudem für das Magazin Art Asia Pacific und wurde u.a. zur 1. Biennale Singapur (2006), der 26. Biennale Sao Paulo (2006) und zum Filmfestival in Cannes (2009) eingeladen.

In seiner Laufbahn hat der Regisseur aus Singapur Kok Heng Leun bisher rund 40 Stücke inszeniert und arbeitete vornehmlich mit Communities über gesellschaftlich relevante Themen und soziale Fragestellungen. Er war Intendant von Drama Box Singapur, einer der führenden Gruppen für zeitgenössisches Theater in Mandarin. Von 1994-1998 war er künstlerischer Leiter des Necessary Stage`s Theatre for Youth Branch und leitete das Studententheaterfestival M1 Youth Connection. Kok Heng Leun ist außerdem als Lichtdesigner und Bühnenbildner sowie als Professor tätig. Er ist zudem Organisator zahlreicher Kulturevents in Singapur.

 

 


Ho Tzu Nyen

© Amos Wong

The Observatory

© Nigel Hogan
 

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