Im Zentrum von Rachid Ouramdanes künstlerischem Schaffen steht die Frage nach der Konstruktion zeitgenössischer Identität und der Einzigartigkeit des Einzelnen. Seine Arbeiten symbolisieren die Suche nach einer anderen Form des Dokumentarischen und sind oftmals autobiografisch geprägt. In seinem multimedialen Tanztheater arbeitet er häufig mit Videoprojektionen zur Untersuchung von Erinnerung. 2007 gründete er L’A. als Ort der künstlerischen Erforschung zeitgenössischer Identitäten in Gennevilliers, Frankreich. Ouramdane unterrichtet außerdem Tanz in internationalen Workshops, u.a. in Russland, Brasilien und den Niederlanden.
