Der Regisseur Guy Cassiers studierte Grafikdesign in seiner Heimatstadt Antwerpen, wandte sich in dieser Zeit aber bereits verstärkt dem Theater zu. Von 1999-2006 war er Künstlerischer Leiter des RO Theater Rotterdam und leitet seitdem das Toneelhuis Antwerpen. Seit 1998 interessiert sich Cassiers zunehmend für die Verbindung von Videoprojektion und Musik und widmet sich der Entwicklung einer multimedialen Bühnensprache, wie sie beispielsweise bei The Woman Who Walked Into Doors (2001) oder dem vierteiligen Proust-Zyklus (2002-2004) zu sehen war. Cassiers wurde u.a. mit dem Amsterdam Prize for the Arts und dem Werkpreis Spielzeiteuropa der Berliner Festspiele ausgezeichnet.
Website der Compagnie
