Podcast

Festival-Talkformate

Gespräche zum Nachhören
Podiumsgespräche, Diskussionsrunden, Festivalplausch – hier können Sie ausgewählte Talkformate vom Festival Theater der Welt im D’radio als Podcast nachhören. Viel Spaß!

Festivalredaktion #1

— vom 18.06.2021
18 Tage lang begleitet eine Jugendjury die internationalen Gastspiele des Festivals. Ihre Beobachtungen teilen die Juryteilnehmer*innen in einem Blog mit. Dreimal im Verlaufe des Festivals veranstaltet die Jury ein informatives Gesprächsformat — Den ersten Festivalredaktions-Talk können Sie hier nachhören!

Publikumsgespräch »Dragón«

— vom 21.06.2021
Guillermo Calderón (Santiago de Chile), Autor / Regisseur von Dragón, und Almut Wagner, Chefdramaturgin des Residenztheaters München, sprechen über gesellschaftliche Rezeption und Sprachtransfer am Beispiel der Stücke Calderóns auf deutschsprachigen Bühnen. Publikum und Studierende waren eingeladen, den Weg und die Wirkungsgeschichte zu verfolgen, die der Autor, seine Texte und Inszenierungen von der Uraufführung bis zur internationalen Präsentation auf weltweiten Gastspielreisen durchlaufen.

Podiumsdiskussion »Dramenübersetzung und Übertitel – ein Spannungsfeld?«

— vom 22.06.2021
Behindern oder befruchten sich Theaterübertitelung und Dramenübersetzung? Übertitel müssen schnell lesbar sein, Dramenübersetzung dient dem gesprochenen Text. Was bedeutet das für Stil, Rhythmus und Qualität des Textes? Diese Fragen diskutierten wir in einer Podiumsdiskussion am 22.06.2021, den Audiomitschnitt hören Sie hier.

Es diskutierten: Christopher-Fares Köhler (Dortmund), Karen Witthuhn (Hamburg), Uli Menke (Brest), Franziska Muche (Berlin)

Moderation: Dr. Yvonne Griesel (Sprachspiel)

Einführung: PD Dr. Vera Elisabeth Gerling, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Festivalredaktion #2 — Podcast-Theaterkritik

— vom 25.06.2021
Die Autorinnen der Festivalredaktion Benita Stelz, Maya Saupe Morocho und Simone Saftig haben gemeinsam den »Eurovision Philosophical Song Contest« geschaut und anschließend in diesem Podcast über die Show diskutiert. Da geht es um Schleimpilzroboter, Kleider aus Müllsäcken und die Frage, ob Portugal eigentlich zurecht gewonnen hat.

Mission: Freiheit — Podiumsgespräch

In der Europäischen Union gehört die Freiheit der Kunst zu den zentralen Grundrechten. Freie schöpferische Gestaltung, die Verarbeitung von Erfahrungen, Erlebnissen und Standpunkten von Künstler*innen sind Grundpfeiler der gesellschaftlichen Verständigung. Allerdings ist diese Freiheit weltweit, auch in Staaten der EU, immer größeren Bedrohungen ausgesetzt: Dies beweisen die öffentlichen Proteste in Ungarn gegen ein Kulturgesetz, das »die strategische Lenkung der kulturellen Sektoren durch die Regierung gewährleisten« soll.

In Flandern wurde eine der radikalsten Etatkürzungen seit Jahrzehnten angekündigt, was das Ende einer Kulturlandschaft, die im europäischen Kontext als beispielhaft galt, bedeutet. In Polen gibt es unablässige (auch erfolgreiche) Versuche, kontroverse Theateraufführungen abzusetzen. Die Reglementierungen im Bereich der Kunst werden von demokratisch gewählten Regierungen durchgesetzt.

Das Festival Theater der Welt 2021 hat Künstler*innen, Produzent*innen, Vertreter*innen von Hochschulen und Kultureinrichtungen aus der Region Flandern, aus Polen und aus Ungarn zum Gespräch gebeten und gefragt: Wie müsste ein gemeinsamer öffentlicher (Rechts-)Raum gestaltet sein, in dem sich Kunst und Kultur frei entfalten können?

Podiumsgespräch mit: Luk Perceval (Regisseur, ehemaliger Leiter des Theaters Het Toneelhuis, Antwerpen)/ Bartosz Szydłowski (Regisseur, Künstlerischer Leiter des Theaters Łaźnia Nowa, Krakau)/ Tamara Török (Dramaturgin, Budapest) / László Upor (Dramaturg und Übersetzer, ehemaliger Vizerektor an der Universität für Theater und Film in Budapest)

Moderation: Matthias Pees (Künstlerischer Leiter des Künstlerhauses Mousonturm, Frankfurt a. M.)