Anke Retzlaff

Dream Machine

Deutschland

Uraufführung
Empfohlen für Jugendliche ab 16 Jahren
Auf dem Gustaf-Gründgens-Platz steht eine Telefonzelle, die gar keine ist.

Es handelt sich um eine Dream Machine, die das Publikum dazu einlädt, persönliche Traumerinnerungen, Wünsche und Sehnsüchte als Sprachnachricht zu hinterlassen, in jeder Sprache dieser Welt. Diese Botschaften werden Teil eines stetig wachsenden Stimmenarchivs, das später in Musik umgewandelt wird.

Wir alle haben Träume – tagsüber und in der Nacht. Träume, in denen wir fliegen können, ein Kind verloren geht oder eine Schlange stirbt. Finden die Träume uns oder erfinden wir sie? Und wie verändert sich unsere Traumwelt, wenn eine Krise hereinbricht und die Realität auf den Kopf gestellt wird?

Mit den Stimmen von Festivalbesucher*innen und Teilnehmer*innen des Kongresses Junges Theater der Welt aus zehn Ländern entwerfen drei Musiker und eine Schauspielerin ein musikalisches Versuchsfeld. Ausgehend von Texten von Matin Soofipour Omam reisen sie quer durch das Unbewusste und suchen nach neuen Formen der kontaktlosen Verbindung: Wie ist das musikalische Gemeinschaftserlebnis, das Clubgefühl, zurzeit möglich? Wie gelingt es, Verbindung zueinander aufzubauen, wenn die Körper auf Distanz bleiben müssen? In einer vielstimmigen Komposition werden die Grenzen zwischen Traum und Realität, zwischen Gesang und Spoken Word, Electro und Jazz aufgelöst.

Die Dream Machine auf dem Gustaf-Gründgens-Platz, die die Stimmen der Festivalbesucher*innen sammelt, kann über die gesamte Dauer des Festivals besucht werden.

Video-on-Demand

Online 04.07.21, 16:00 – 23:59

Anke Retzlaff:
Dream Machine
03.07.21, 18:30 - 20:00
Online
Livestream , Uraufführung
03.07.21, 18:30 - 20:00
Central, Kleine Bühne
Uraufführung
04.07.21,
Online
Video-on-Demand

Das Video-on-Demand ist am 04.07.21 von 16 bis 23:59 Uhr verfügbar.
04.07.21, 19:30 - 21:00
Central, Kleine Bühne
Credits
Mit Texten von:
Matin Soofipour Omam
Regie und Konzept:
Anke Retzlaff
Co-Regie:
Paul Jumin Hoffmann
Künstlerische Mitarbeit:
Caspar Weimann
Bühne und Kostüm:
Karolina Wyderka
Bühne:
Marie Gimpel
Licht:
Philippe Waldecker
Dramaturgie:
Katharina Rösch
Technik Telefonzelle:
Philippe Waldecker
Programmierung Telefonzelle:
Marco Schretter
Regieassistenz:
Jan-Moritz Hoffmann
Dramaturgische Mitarbeit:
Hannah Schumacher
Mit:
Anke Retzlaff, Jo Beyer (Schlagzeug), Lukas Schäfer (Synthesizer), Peter Florian Berndt (Sampling)
Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW, NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste.