Podiumsgespräch

Vision: Europa

Mit spektakulären Projekten überschreitet der Schweizer Künstler Massimo Furlan aus Lausanne regelmäßig bekannte ästhetische Grenzen. In Zusammenarbeit mit Claire de Ribaupierre, Dramaturgin und Expertin für Anthropologie, entwickelt er ungewöhnliche Kunstformate, die über den gemeinhin bekannten Begriff von Theater weit hinausgehen. Performances in Fußballstadien, Installationen, Ausstellungen – und zuletzt den wohl eigenwilligsten Europäischen Song Contest der Geschichte: Mit Texten von zeitgenössischen Intellektuellen aus zehn europäischen Ländern wurden eingängige Popsongs komponiert, die im Wettstreit gegeneinander antreten. Jeder Song repräsentiert eine Art und Weise, über das Engagement der Philosophie für die Gesellschaft von heute nachzudenken. Dabei geht es um Ökologie, Ethik oder die Definition einer europäischen Identität. Welche Vision kann die Kunst Europa geben?

Der European Philosophical Song Contest ist »ein trojanisches Pferd, das sich mit den Attributen der Unterhaltungsmaschinerie schmückt und sich dann als ein erstaunliches Musikspektakel entpuppt, das paradoxerweise zugänglich und komplex ist« (art&fiction / Genf). Im Gespräch berichten Massimo Furlan, Claire de Ribaupierre und das Ensemble von der Entwicklung dieser Produktion, die in Zusammenarbeit mit 14 europäischen Theaterhäusern und Festivals entstanden ist.
Podiumsgespräch mit:

  • Massimo Furlan (Regisseur)

  • Claire de Ribaupierre (Dramaturgin)

  • und dem Ensemble der Produktion European Philosophical Song Contest

Moderation:

  • Moderation: Stefan Schmidtke (Programmdirektor Festival Theater der Welt 2021)

Podiumsgespräch:
Vision: Europa
23.06.21, 22:15

Im Anschluss an die Vorstellung von European Philosophical Song Contest