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Über uns

Vom 18. Juni bis zum 5. Juli 2026 findet Deutschlands größtes internationales Theaterfestival THEATER DER WELT in Chemnitz statt – direkt im Anschluss an das Europäische Kulturhauptstadtjahr 2025. Drei Wochen lang wird Chemnitz zum Treffpunkt für Künstler:innen, Zuschauer:innen und Theaterbegeisterte aus aller Welt. 

Erstmals in der Geschichte des Festivals teilt sich ein neunköpfiges internationales Kurator:innen-Team die künstlerische Leitung der 17. Ausgabe von Theater der Welt: Simon Abrahams aus Australien, Joshua Dalledonne aus Kanada, Rodrigo Gonález Alvarado aus Argentinien, Faye Kabali-Kagwa aus Südafrika, Nikos Mavrakis aus Griechenland, Aya Nabulsi aus Saudi-Arabien, Srishti Ray aus Indien, Ndèye Mané Touré aus Senegal und Yuan Zhang aus China. Sie haben das Programm in einem kollektiven Prozess entwickelt. Daraus ist eine vielstimmige Dramaturgie aus unterschiedlichen kulturellen Kontexten entstanden, die verschiedene Perspektiven bewusst nebeneinanderstellt. Das Publikum ist mit Gesprächsangeboten vor und nach den Vorstellungen zu Dialog und Austausch mit den Künstler:innen eingeladen.

Veranstaltet wird das Festival von den Theatern Chemnitz in Kooperation mit der Festival Academy Brüssel und der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 gGmbH. Seit seiner Gründung durch das Internationale Theaterinstitut (ITI) Ende der 1970er Jahre gilt THEATER DER WELT als eines der bedeutendsten Festivals der internationalen Theaterszene – eine Plattform für neue ästhetische Entwicklungen und gesellschaftliche Diskurse. Alle drei Jahre wird das Festival THEATER DER WELT in einer anderen deutschen Stadt ausgerichtet. Nach Stationen in Hamburg, Düsseldorf und Frankfurt/Offenbach kehrt das Festival 30 Jahre nach Dresden 1996 nach Sachsen zurück – und macht Chemnitz erneut zur Bühne der Welt.

 

Wir leben verteilt über den ganzen Erdball, geografisch weit entfernt voneinander. Kulturelle, wirtschaftliche und politische Unterschiede zwischen den Weltregionen, in denen wir jeweils zuhause sind, prägen unsere Erfahrungen. Wir empfinden diese Differenzen als Bereicherung, als Erkenntnis. 
Zusammengebracht hat uns die universelle Kunst des Theaters – die Kunst, die unmittelbar und intensiv, in direkter Interaktion in einem Moment zwischen Darsteller:innen und Publikum in einem gemeinsamen Raum stattfindet, und in diesem auch sofort vergeht. Die Kraft der Imagination, das lebendige Wahrnehmen und Erfahren von Unbekanntem, die Fähigkeit zur Verwandlung und die Erinnerung gehören für uns zu den menschlich größten Erlebnissen. Keine Kunstform ist derzeit so lebendig wie das Theater und verändert sich so revolutionär: Gleichermaßen bringt es Text und Sprache, Bewegung und Körper, Licht, Bühnenbild und Kostüm, Komposition und Gesang, Ton und Musik miteinander ins Spiel, nutzt dabei mechanische wie elektronische Techniken, und lässt so Inhalte in immer wieder neuen Formen entstehen. In vieler Hinsicht ist die Festivalausgabe von THEATER DER WELT in Chemnitz eine ganz besondere: Bereits im Bewerbungsprozess zum Titel Kulturhauptstadt Europas 2025 wurde das Bedürfnis der Kunst- und Kulturinstitutionen nach internationaler Vernetzung formuliert. 
Die Einladung an die Festival Academy aus Brüssel in Zusammenarbeit mit THEATER DER WELT ein Festival Atelier für junge Theater-Kurator:innen in der Kulturhauptstadt auszurichten, war Grundlage einer sich entwickelnden Partnerschaft des Theaters Chemnitz, der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 gGmbH und der international agierenden Festival Academy. 
Durch ihre weltweit organisierten Festival Ateliers bringt die Festival Academy aufstrebende Kurator:innen zusammen und bietet eine globale Plattform für Dialog, kritische Reflexion und berufliche Weiterentwicklung. Heute bildet die Festival Academy eine weltweite Gemeinschaft von mehr als 1.500 Theater-Kurator:innen aus über 100 Ländern. Mit stetem Wachsen dieser Partnerschaft in Gleichberechtigung, mit Orientierung auf Nachhaltigkeit, Interdisziplinarität und Digitalität, nahm die Idee zu einer gemeinsamen Ausrichtung des Festivals THEATER DER WELT für 2026 Gestalt an. Erstmalig in der Festivalgeschichte wurde ein neunköpfiges internationales Kurator:innen-Team von allen Kontinenten zur künstlerischen Leitung des Festivals eingeladen. Das Bewerbungsverfahren suchte nach Persönlichkeiten mit eigenständigen künstlerischen Positionen, internationaler Perspektive und der Bereitschaft zum kollektiven Arbeiten. Gefragt war nie nach Repräsentation einzelner Länder. In einem mehrstufigen Prozess fand sich ein Team, das sich in Austausch, Recherche und gegenseitiger Auseinandersetzungen formte. Aus individuellen Blickwinkeln entstand gemeinsame künstlerische Verantwortung für dieses Festival. Jede:r von uns bringt jeweils ganz unterschiedliche Erfahrungen aus der Berufswelt des Theaters ein.

Entstanden ist daraus unser gemeinsames Programm. Vom großen Figurentheater aus Indonesien über ein Erlebnis mit Extended Reality aus Taipeh, hin zu einem Heldenepos aus dem Indien des 13. Jahrhunderts bis zu einer Pop-Oper aus Südafrika: In 33 künstlerischen Positionen ist die Programmatik des Festivals THEATER DER WELT 2026 in Chemnitz zu erfahren: Freiheit des Ausdrucks, Lebensgefühl der Selbstbestimmung, universelles Verstehen unserer Menschlichkeit. Kunstfreiheit bedeutet für uns nicht persönliche Zustimmung zu jeder einzelnen der vertretenen Positionen, sondern das Recht, diese zuzuhören – dafür gibt das Festival den Rahmen. Viele einzelne Mikrowelten sind zu erleben, von überall her und doch dramaturgisch miteinander verbunden. Jede unserer neun kuratorischen Perspektiven entfaltet sich aus anderer Richtung: aus Fragen nach Zugehörigkeit und Repräsentation, aus der Auseinandersetzung mit Hegemonie und Peripherie, aus dem Nachdenken über Umwelt, Körper und Erinnerung, aus Vertrauen auf Spiel, Imagination und kindliche Wahrnehmung, aus Beharren auf Genauigkeit und Verständlichkeit, Verantwortung und künstlerischem Risiko. 
Was uns verbindet, ist, dass jede und jeder von uns unterschiedliche Fragen in das Programm eingebracht hat. Wie finden wir Gemeinsamkeiten in einer Welt, die zunehmend in Extreme gespalten ist? Wie reagieren wir auf historische Machtstrukturen, die bestimmen, wer spricht und wer gehört wird? Wie schaffen wir Strukturen, die Vielfalt nicht nur verkünden, sondern Verantwortung dafür übernehmen? Wie lässt sich unsere kuratorische Praxis definieren, oder warum sollten wir sie definieren? Zusammengenommen offenbaren sie eine temporäre, gemeinsame Erfahrung: einen Ort des Zuhörens, einen Raum, in dem Differenz nicht aufgelöst, sondern angenommen und diskutiert wird, einen Raum, in dem eine nicht-monolithische Übersetzung zwischen Sprachen, Körpern, Kulturen und Generationen stattfindet.

Unser THEATER DER WELT 2026 antwortet darauf nicht mit einem homogenen Programm. Es antwortet mit Positionen, die unter sehr unterschiedlichen Bedingungen entstanden sind. Mit Künstler:innen, die große Erzählungen ebenso wie intime Details des Alltags auf die Bühne bringen. Mit Formaten, die den Bühnenraum erweitern, ihn infrage stellen oder radikal neu denken. In diesem Prozess ging es nie um Repräsentation im statistischen Sinne. Es ging um Perspektive. Um künstlerische Arbeiten, die aus ihrer jeweiligen Realität heraus eine Dringlichkeit entwickeln. Um Werke, die Gemeinschaft ins Zentrum stellen, die Rituale und Begegnungen schaffen, die Erinnerung als lebendigen Prozess begreifen und Umwelt nicht als Kulisse, sondern als Partnerin. Die Entscheidung, neun internationale Kurator:innen mit der künstlerischen Verantwortung zu betrauen, ist Ausdruck eines bewussten Risikos und Vertrauens. Es bedeutet, Kuratieren im Sinne von geteilter Verantwortung, unterschiedlichen Sensibilitäten und vielfältigen Stimmen zu begreifen. Unterschiedliche Erfahrungsräume nicht zu nivellieren, sondern produktiv aufeinander treffen zu lassen. Unsere Zusammenarbeit war geprägt von Diskussionen, Widersprüchen, Annäherungen und Verschiebungen. Aus individuellen Positionen ist ein kollektives Programm entstanden, das keine einheitliche Handschrift, sondern eine gemeinsame Verantwortung trägt. THEATER DER WELT in Chemnitz ist damit nicht nur ein Festival, das Arbeiten aus verschiedenen Weltregionen präsentiert. Es ist ein Ort, an dem Fragen nach Zugang, Sichtbarkeit und künstlerischer Freiheit konkret verhandelt werden. Wir verstehen dieses Festival als einen Raum der Gastfreundschaft, der Auseinandersetzung und der Imagination.

Viele einzelne Mikrowelten und doch ein gemeinsamer, riesiger Moment. Für zweieinhalb Wochen entsteht in Chemnitz ein temporärer Raum, in dem sich unterschiedliche Wirklichkeiten begegnen. Was daraus entsteht, liegt nicht allein in der Auswahl der Arbeiten, sondern in der Begegnung zwischen Künstler:innen, Publikum und Stadt.

Simon Abrahams, Joshua Dalledonne, Rodrigo González Alvarado, Faye Kabali-Kagwa, Nikos Mavrakis, Aya Nabulsi, Srishti Ray, Ndèye Mané Touré, ZHANG Yuan | Kurator:innen

Inge Ceustermans, Dr. Christoph Dittrich, Stefan Schmidtke | Festivalintendanz

 

Festivalintendanz

Generalintendant der Städtischen Theater Chemnitz

Christoph Dittrich wurde 1966 in Dresden geboren. Seine frühe Begeisterung für Musik wurde durch vielfältigen Instrumental- und Gesangs-, später auch Chorleitungsunterricht gefördert. Er studierte von 1986 bis 1991 in Dresden Tuba und Gesang, Pädagogik und Musikwissenschaften.

Besonders beeinflusst wurde Christoph Dittrich durch den Kammermusikunterricht in der Meisterklasse von Prof. Ludwig Güttler, aus dem auch 1987 die Gründung des Blechbläserensembles Dresden Brass Quintet mit zahlreichen Konzerten, Festivalauftritten und CD-Einspielungen folgte.

Von 1991 bis 2002 war er als Musiker und dramaturgischer Mitarbeiter bei der Elbland Philharmonie Sachsen tätig und arbeitete zugleich an innovativen Projekten zur kulturellen Bildung, wie der Entwicklung und Moderation von Konzertreihen und Schülerkonzerten des Orchesters.

Im Jahr 2002 wurde er zum Intendanten der Elbland Philharmonie Sachsen berufen und prägte das Ensemble sehr erfolgreich bis 2013, u. a. durch ein ungewöhnlich breites Repertoire und die intensive Arbeit im Bereich der Musikvermittlung und Jugendmusik. Wichtige Stationen waren der Aufbau neuer Konzertformen wie „visualisierter Konzerte“ und ab 2006 die Zusammenarbeit mit dem Theater Junge Generation Dresden mit genreübergreifenden Projekten wie Brecht und Beckett: Das Tun und das Nichts, das zum Sächsischen Theatertreffen eingeladen wurde sowie die Sprechoper Faust – Episode II von Karsten Gundermann, die im Festspielhaus Hellerau uraufgeführt wurde. 2008 erfolgte die musikwissenschaftliche Promotion zu Komponisten der 1960er- bis 1980er-Jahre. Im gleichen Jahr bereicherte die Wiederbelebung und Leitung der Meissner Burgfestspiele mit klassischem Profil sein Tätigkeitsfeld.

Seit der Spielzeit 2013/2014 ist er Generalintendant der Städtischen Theater Chemnitz. Herausragend wahrgenommen wurde das Konzept der Inszenierung von Wagners Ring des Nibelungen durch vier Regisseurinnen im Jahr 2018, welche durch den renommierten Deutschen Theaterpreis Der Faust für Elisabeth Stöppler und ihre Regie der Götterdämmerung gekrönt wurde.

Ebenso stehen die kulturelle Bildung, u. a. durch das Partnerschulkonzept, und die Verbindung in die Stadtgesellschaft im Fokus der Theaterarbeit. Die Bespielung neuer, oft ungewöhnlicher Orte zählt ebenso dazu wie das bewegende Konzert Gemeinsam stärker auf dem Chemnitzer Theaterplatz im September 2018, aus dem sich eine Dialogreihe entwickelte.

Über seine Tätigkeit als Generalintendant der Theater Chemnitz hinaus ist Dr. Christoph Dittrich Vorstandsmitglied des Landesverbandes Sachsen des Deutschen Bühnenvereins, den er von 2010 bis 2019 als Vorsitzender führte. 2020 wurde er zum Präsidenten der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen gewählt. Im Jahr 2015 war er der Ideengeber für die Bewerbung der Stadt Chemnitz zur Kulturhauptstadt 2025 und bekleidete mehrere Funktionen in den Bewerbungsgremien. Im März 2021 übernahm er außerdem die Position des Interimsgeschäftsführers der neugegründeten GmbH für Chemnitz Kulturhauptstadt Europas 2025 und führte diese Aufgabe bis Dezember 2022 gemeinsam mit Stefan Schmidtke als Geschäftsführer fort. 2025 erhielt Dr. Christoph Dittrich die Sächsische Verfassungsmedaille. Die Auszeichnung würdigt sein langjähriges Engagement für kulturelle Bildung, gesellschaftliche Teilhabe und Jugendarbeit sowie seinen Einsatz für Chemnitz als Kulturhauptstadt Europas 2025.

Zusammen mit Stefan Schmidtke, dem Programmgeschäftsführer der Chemnitz 2025 gGmbH, und Inge Ceustermans, der General-Direktorin der Festival Academy Brussels, gehört Dr. Christoph Dittrich zur Festivalintendanz von Theater der Welt 2026 in Chemnitz

Foto: Nasser Hashemi

Geschäftsführer Programm Chemnitz 2025 gGmbH

Stefan Schmidtke, geb. 1968, studierte von 1992 bis 1996 Regie an der Russischen Theaterakademie RATI-GITIS in Moskau. Von 1996 bis 1999 arbeitete er in einem Team mit Thomas Ostermeier und Jens Hillje an der BARACKE am Deutschen Theater Berlin. Ab 2001 war er Künstlerischer Leiter der Reihe "forumfestwochen ff" der Wiener Festwochen unter Luc Bondy und 2007 und 2008 Leiter des Festivals Theaterformen in Hannover und Braunschweig. Von 2011 bis 2014 arbeitete Schmidtke als Chefdramaturg am Düsseldorfer Schauspielhaus unter Staffan Valdemar Holm. Anschließend war er von 2014 bis 2026 Schauspieldirektor und Chefdramaturg bei den Wiener Festwochen unter Intendant Markus Hinterhäuser. Von 2016 bis 2018 baute er den Programm- und Veranstaltungsbereich für das Humboldt Forum in Berlin strukturell auf. 2020 übernahm Stefan Schmidtke die Künstlerische Leitung für das Festival Theater der Welt in Düsseldorf. Seit 2021 ist Stefan Schmidtke Programm-Geschäftsführer der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 gGmbH. 

Zusammen mit Christoph Dittrich, dem Generalintendanten der Theater Chemnitz, und Inge Ceustermans, der General-Direktorin der Festival Academy Brussels, gehört Stefan Schmidtke zur Festivalintendanz von Theater der Welt 2026 in Chemnitz

Foto: Johannes Richter

General-Direktorin The Festival Academy

Inge Ceustermans ist General-Direktorin der The Festival Academy, einer gemeinnützigen Organisation, die von der European Festivals Association (EFA) ins Leben gerufen wurde. Die Festival Academy entwickelt und realisiert einzigartige, intensive und anspruchsvolle Peer-Learning-Programme im Bereich Festivalmanagement für eine neue Generation engagierter Festivalleiterinnen und Festivalleiter weltweit. Ausgangspunkt ihrer Arbeit sind die grundlegenden Elemente jedes Festivals: Kunst, Künstlerinnen und Künstler sowie das Publikum.

Die Festival Academy ist heute eine stetig wachsende internationale Gemeinschaft kreativer Akteurinnen und Akteure. Ihr Netzwerk umfasst mehr als 1.500 aufstrebende Festivalleiter sowie Festival- und spartenübergreifende Expertinnen und Experten aus über 100 Ländern und allen Kontinenten. Diese Community verbindet informierte, qualifizierte und international vernetzte Kulturschaffende, die mit globaler Perspektive solidarisch handeln und lokal, national, regional und international gesellschaftliche Veränderungen anstoßen können.

Die Festival Academy ist davon überzeugt, dass Kunstfestivals Brücken bauen: zwischen Menschen, zivilgesellschaftlichen Strukturen und öffentlichen Institutionen. Sie versteht die aktive Teilnahme an Kunst und Festivals ebenso wie den kritischen, internationalen Austausch zwischen Kunstmanagerinnen und -managern als Motor für transformativen Wandel. Dieser Wandel richtet sich gegen soziale, politische, wirtschaftliche und kulturelle Ungerechtigkeiten und stellt grundlegende Fragen danach, wessen Geschichten erzählt werden. Im Zentrum stehen dabei persönliche Beziehungen und konkretes Handeln, getragen von Wissen, Respekt und Toleranz gegenüber unterschiedlichen Wertvorstellungen und Glaubenssystemen.

Inge Ceustermans verfügt über einen Masterabschluss in Sprachen und Literatur mit Schwerpunkt Theaterwissenschaften. Von 2003 bis 2012 war sie Geschäftsführerin der in Brüssel ansässigen internationalen Künstlergruppe Needcompany unter der künstlerischen Leitung von Jan Lauwers. Anschließend war sie für die European Festivals Association tätig, wo sie maßgeblich daran beteiligt war, die Festival Academy zu einer eigenständigen Organisation weiterzuentwickeln.

Neben ihrer institutionellen Arbeit berät sie Künstlerinnen und Künstler in Fragen der strategischen Ausrichtung und internationaler Zusammenarbeit. Zudem war sie Mitglied des Beirats der Agentur für Kunst und Kulturerbe in Flandern und unterrichtet gelegentlich an der Sciences Po Paris.

Gemeinsam mit Christoph Dittrich, Generalintendant der Theater Chemnitz, und Stefan Schmidtke, Programmgeschäftsführer der Chemnitz 2025 gGmbH, bildet sie die Festivalintendanz vonTheater der Welt 2026 in Chemnitz.

Foto: Nasser Hashemi

 

Kurator:innen

Ndèye Mané Touré besitzt einen Master-Abschluss in Betriebswirtschaft vom African Institute of Management (I.A.M Dakar) und ist seit vielen Jahren in der Produktion und Verwaltung verschiedener Kulturprojekte aus den Bereichen Tanz, Musik, bildende Kunst und Film tätig. Mit fünfzehn Jahren Berufserfahrung leitet sie heute Makeda Production, ein senegalesisches Unternehmen, das sich auf die Entwicklung und Realisierung künstlerischer Formate sowie die Organisation kultureller Veranstaltungen spezialisiert hat. Im Jahr 2023 rief Mané das Bideew Festival ins Leben – ein interdisziplinäres Format, das Astronomie, Kunst, Gastronomie, Wissenschaft und Technologie miteinander verbindet und diese Impulse gezielt in ländliche Regionen trägt.

Ndèye Mané Touré holds a Master in Business Administration at the African Institute of Management (I.A.M Dakar), she works in the administration and production of various cultural projects, including dance, music, visual arts, and cinema. With fifteen years of experience, Mané is at the head of Makeda Production, a company under Senegalese law, specializing in the design and production of artistic products and in the organization of events. Mané initiated in 2023 the Bideew Festival which is a constellation of disciplines around astronomy, art, gastronomy, science and technology in rural areas.

Foto: Nasser Hashemi

Faye Kabali-Kagwa ist Kuratorin von kulturellen Projekten und Autorin mit einem besonderen Schwerpunkt auf den Stimmen und Perspektiven junger Menschen. 2023 kuratierte sie das Cradle of Creativity Festival in Johannesburg, bei dem 27 Produktionen aus Südafrika und dem internationalen Raum präsentiert wurden. In ihrer Tätigkeit für ASSITEJ South Africa leitet sie das Projekt „Unlocking Learners’ Creativity“ in der Provinz Westkap und verantwortet darüber hinaus das internationale Format „10Children“. Für ihr kulturelles Engagement wurde Faye vielfach ausgezeichnet: 2024 erhielt sie den Artfluence Human Rights Youth Activism Award, und bereits 2021 wurde sie vom Mail & Guardian zu den „Top 200 Young South Africans“ gezählt. Mit großer Sensibilität für gesellschaftliche Entwicklungen und kulturelle Atmosphären entwickelt Faye Interventionen, die weit über das künstlerische Geschehen hinausreichen und das Publikum als aktive Mitgestaltende einbeziehen. Ihre schriftstellerische Arbeit umfasst Betrachtungen zum zeitgenössischen Theater – darunter Diskussionen zu Landreform, gleichgeschlechtlichen Schulen und subtilen patriarchalen Strukturen – ebenso wie Erinnerungen an vergängliche kulturelle Räume. Ihre Texte erschienen unter anderem im Mail & Guardian, bei New Frame und im Culture Review.

Faye Kabali-Kagwa is a cultural curator, arts coordinator, and writer with a keen focus on youth voices. In 2023 Faye was the curator for the Cradle of Creativity Festival which took place in Johannesburg and featured 27 productions from South Africa and abroad. In her work with ASSITEJ South Africa she runs the Unlocking Learners’ Creativity project in the Western Cape, as well as heading the 10Children project, amongst others. Faye was awarded the 2024 Artfleunce Human Rights Youth Activism Award by the Artfluence Human Rights Festival, and in 2021 was named one of the Mail & Guardians Top 200 Young South Africans. She has an uncanny ability to read the pulse of the cultural zeitgeist and builds interventions that go beyond artistic output and is interested in the audience as engaged contributors to her work. Faye’s writing has included reflecting on contemporary theatre and their commentary on land reformation, same-sex schools and coded patriarchy as well as reminiscing on important ephemeral cultural spaces. Faye has been published in the Mail & Guardian, New Frame, and Culture Review. 

Foto: Nasser Hashemi

Joshua Dalledonne ist Produzent und Programmgestalter für Live-Performances und gemeinschaftsorientierte Kulturprojekte. Er glaubt fest an die transformative Kraft von Kreativität, Zusammenarbeit und Menschlichkeit und bringt Künstler:innen und Publikum zusammen, um Räume zu schaffen, die offen, einladend und verbindend wirken. Als engagierter Fürsprecher für Kunstschaffende und Gemeinschaften, die sich für Gleichberechtigung einsetzen, verfolgt er eine programmatische Vision, die die Beziehung zwischen Publikum und Künstler:innen konsequent ins Zentrum rückt. Joshua begann seine berufliche Laufbahn am Birmingham Repertory Theatre in Großbritannien und entwickelte seine Expertise anschließend international weiter – in ganz Kanada und insbesondere in seiner Heimatstadt Calgary, Alberta. Zuletzt war er dort als stellvertretender Kreativdirektor von Arts Commons tätig. Parallel dazu arbeitet er als Schauspieler und Dramatiker; seine Stücke für junges Publikum wurden in ganz Alberta in Auftrag gegeben und produziert. Joshua ist Mitglied des Beirats der Association of Performing Arts Professionals und stellvertretender Vorsitzender der Calgary Arts Academy. 

Joshua Dalledonne is an artistic producer and programmer for live performance and community activations. Believing in the transformative power of creativity, collaboration, and kindness he gathers artists and audiences to make the world a more welcoming place. An advocate for equity-seeking artists and communities, he is deeply invested in a programmatic vision that centres the relationship between audience and artist. Beginning his career with the UK’s Birmingham Repertory Theatre Josh honed his practice internationally, across Canada, and in his hometown of Calgary, Alberta, Canada – most recently with Arts Commons as Associate Director Creative. An actor and playwright, his works for young people have been commissioned and produced across Alberta. Josh serves on the Association of Performing Arts Professionals’ advisory committee and as Vice Chair for Calgary Arts Academy. A proud member of the Queer community, he loves skiing, hiking and traveling with his husband Max. 

Foto: Nasser Hashemi

Rodrigo González Alvarado ist Kulturschaffender, geboren in Tunja, Kolumbien, und heute in Buenos Aires, Argentinien, tätig. Sein berufliches Spektrum umfasst die Leitung im Bereich der darstellenden Künste, kuratorische Arbeit, Produktion, Übersetzung und Lehre. Im Zentrum seiner Tätigkeit stehen internationale Festivals der darstellenden Künste – geprägt von den Prinzipien eines fairen kulturellen Austauschs und von seiner eigenen Erfahrung als Mensch, der zwischen Ländern und Identitäten lebt. Zwischen 2019 und 2024 koordinierte Rodrigo sechs Ausgaben des MARKET/FIBA, einem internationalen Branchentreffen von Veranstalter:innen, Kurator:innen, Produzent:innen und Künstler:innen. Die Veranstaltung ist Teil des Festival Internacional de Buenos Aires (FIBA), einem öffentlichen Festival unter der Leitung des Kulturministeriums, zu dessen Produktionsteam Rodrigo ebenfalls gehörte. Darüber hinaus arbeitete er wiederholt mit dem Teatro Colón in Buenos Aires zusammen, insbesondere bei zeitgenössischen Opernproduktionen renommierter argentinischer Künstler:innen. Als Künstler entwickelt Rodrigo analoge Realitätserfahrungen, in denen dokumentarische Objekte im Mittelpunkt stehen – bewusst ohne den Einsatz von Schauspieler:innen. Seine künstlerische Arbeit führte ihn u. a. zum Internationalen Forum beim Theatertreffen der Berliner Festspiele, zum Internationalen Workshop der Mülheimer Theatertage sowie zu einem Praktikum an das Berliner Ensemble. Er besitzt einen B.A. in Theaterregie der Universidad de Palermo in Buenos Aires, an der er heute selbst lehrt. Zudem ist er Fakultätsmitglied am Centro Universitario de Idiomas der Universidad de Buenos Aires.

Rodrigo González Alvarado is a cultural practitioner born in Tunja, Colombia, and based in Buenos Aires, Argentina. His work spans a broad range of roles, including performing arts direction, curation, production, translation, and teaching. His main focus is international performing arts festivals, guided by principles of fair and truthful exchange in international relations and the experience of being foreign. He has coordinated the MARKET/FIBA for six editions (2019–2024), a gathering of presenters, curators, producers, and artists. This event takes place within the Festival Internacional de Buenos Aires (FIBA), a public festival produced by the Ministry of Culture, where he has also been part of the General Production team. Additionally, he has collaborated multiple times with Teatro Colón in Buenos Aires on contemporary opera productions staged by renowned Argentine artists. As an artist, he specializes in analog-reality experiences, incorporating documentary objects with no actors or actresses. He has been invited to the International Forum at the Berliner Festspiele's Theatertreffen and the International Workshop at Mülheimer Theatertage; and completed an internship at Berliner Ensemble. He holds a B.A. in Theater Directing from Universidad de Palermo (Buenos Aires, Argentina), where he currently teaches. He is also a faculty member at the Centro Universitario de Idiomas at Universidad de Buenos Aires. 

Foto: Nasser Hashemi

Aya Nabulsi ist eine erfahrene Theaterproduzentin und Programmentwicklerin mit umfassender Expertise in der Kunst- und Kulturlandschaft des Nahen Ostens und Nordafrikas. Derzeit arbeitet sie als Theaterproduzentin und Programmentwicklerin bei Ithra in Saudi-Arabien, wo sie innovative Programme entwickelt und strategische Impulse in eine der führenden Kulturinstitutionen der Region einbringt. Ihre berufliche Laufbahn umfasst zentrale Positionen im Kulturmanagement: Sie war Geschäftsführerin des Al Balad Theaters in Amman, Senior Arts Manager bei Seenaryo und beriet renommierte Organisationen – darunter Jack Morton sowie Tajalla for Arts & Culture – in Fragen der Kulturprogrammgestaltung. Mit langjähriger freiberuflicher Erfahrung im Festivalmanagement und einem besonderen Schwerpunkt auf Publikumsarbeit hat Aya ein ausgeprägtes Verständnis für kreative Prozesse und kuratorische Entwicklungspfade. Aya besitzt einen Bachelor-Abschluss in Kommunikationswissenschaften mit Schwerpunkten in Fernsehen/Radio/Film und Theater von der Lebanese American University in Beirut. Ihre berufliche Expertise vertiefte sie zudem durch anerkannte Weiterbildungen in den Bereichen Festivalmanagement, Moderation und Führung – Zeugnis ihres kontinuierlichen Engagements für professionelles Wachstum und künstlerische Qualität.

Aya Nabulsi is an accomplished theater producer and cultural programmer with extensive experience in the arts and culture industry across the Middle East and North Africa. Currently serving as Theater Producer and Programmer at Ithra in Saudi Arabia, Aya brings innovative programming and strategic vision to one of the region's leading cultural institutions. Aya's career spans diverse roles, including Executive Director at Al Balad Theater in Amman, Senior Arts Manager at Seenaryo, and cultural programming consultant for prominent organizations such as Jack Morton and Tajalla for Arts & Culture. With freelance experience in festival management and a focus on audience engagement, Aya has cultivated a deep understanding of creative processes and cultural programming. Aya holds a Bachelor’s degree in Communication Arts with a focus on TV/Radio/Film and Theatre from the Lebanese American University in Beirut. Alongside her professional accomplishments, she has honed her expertise through prestigious training programs in festival management, facilitation skills, and leadership, reflecting a commitment to continuous growth and excellence. 

Foto: privat

Nikos Mavrakis arbeitet seit 2014 im Kulturmanagement und ist seit 2019 zudem im Bereich der internationalen Zusammenarbeit tätig. Als Gründer und Geschäftsführer von TooFarEast, einem in Athen ansässigen Unternehmen zur Förderung zeitgenössischer darstellender Künste, realisiert er internationale Projekte und Tourneen. Hier arbeitet er mit renommierten Regisseuren wie Mario Banushi und Prodromos Tsinikoris und Choreograf:innen wie Patricia Apergi, Chara Kotsali, Christiana Kosiari und Panos Malactos zusammen. Zu seinen früheren Kooperationspartnern zählen unter anderem Romeo Castellucci, Jochen Sandig, Sasha Waltz und Euripides Laskaridis. Nikos Mavrakis studierte an der Aristoteles-Universität Thessaloniki und am Goldsmiths, University of London. Er ist Mitbegründer von OMAZ, einer gemeinnützigen Plattform zur Unterstützung griechischer Künstler:innen, Absolvent der Festival Academy und Mitglied des internationalen Netzwerks IETM. 2024 nahm er am Global Cultural Relations Programme des Goethe-Instituts teil. Im Sommer 2025 hat er das experimentelle Amalia-Theater in Thessaloniki wiedereröffnet und bietet dort aufstrebenden Künstler:innen eine Bühne.

Nikos Mavrakis has worked in cultural management since 2014 and in international relations since 2019. He is the founder and managing director of TooFarEast, an Athens-based company promoting the contemporary performing arts through international projects and tours. He collaborates with directors such as Mario Banushi and Prodromos Tsinikoris, and the choreographers Patricia Apergi, Chara Kotsali, Christiana Kosiari and Panos Malactos. Past collaborations include Romeo Castellucci, Jochen Sandig, Sasha Waltz and Euripides Laskaridis. A graduate of Aristotle University of Thessaloniki and Goldsmiths University of London, he co-founded OMAZ, a non-for-profit platform supporting Greek artists, and is an alumnus of the Festival Academy and IETM member. In 2024, he joined the Goethe Institut’s Global Cultural Relations Programme and in 2025 he will revive Thessaloniki's experimental Amalia Theatre, supporting and presenting emerging artists. 

Foto: Nasser Hashemi

Simon Abrahams  gilt als einer der wichtigsten Vertreter der Kunst- und Kulturszene Australiens. Sein besonderes Interesse gilt der Verbindung von künstlerischer Praxis und gesellschaftlicher Teilhabe. Seit 2015 ist er Creative Director und CEO von Melbourne Fringe und prägt dort eine der vielfältigsten und progressivsten Festivalszenen des Landes. Er engagiert sich zudem als Mitglied des Creative Workplaces Council, als Treuhänder der Betty Amsden Foundation sowie im Programmausschuss der International Society for the Performing Arts (New York). Als Mitbegründer von Theatre Network Australia ist er dort Ehrenmitglied auf Lebenszeit. Simon verfügt über umfassende Expertise in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und ist ein gefragter Berater, Moderator, Mentor und Kunstvermittler. Zuvor leitete er die Programme des Wheeler Centre for Books, Writing & Ideas und war Executive Producer und Co-CEO des Polyglot Theatre.

Simon Abrahams is recognised as one of Australia's arts and cultural leaders, with a practice that explores the intersection of art and civic participation. Since 2015, Simon has served as Creative Director & CEO of Melbourne Fringe. Simon is also a current member of the Creative Workplaces Council, Trustee for the Betty Amsden Foundation and a member of the International Society for the Performing Arts programming committee (New York). He is a life member of Theatre Network Australia, an organisation he co-founded. Simon is known for his expertise on children, young people and the arts, and regularly works as an advisor, facilitator, mentor and arts consultant. Simon has previously served as Head of Programming at the Wheeler Centre for Books, Writing & Ideas and as Executive Producer and Co-CEO at Polyglot Theatre. In his personal capacity, Simon is a proud foster carer, caring for vulnerable and at-risk children in his home. 

 Foto: Nasser Hashemi 

Srishti Ray begeistert sich für alle Formen der darstellenden Kunst – Musik, Tanz und Theater. Mit einem Master-Abschluss in Kunstmanagement arbeitet sie derzeit als Associate Producer bei QTP Entertainment Pvt. Ltd. in Mumbai, Indien. Dort wirkte sie in verschiedenen Funktionen an zahlreichen Produktionen mit, darunter Lungs (2022), Lunch Girls (2020), Mother Courage & Her Children (2017), White Rabbit Red Rabbit (2016) sowie The Mirror Crack’d am NCPA (2020). Von 2016 bis 2018 leitete sie als Fellow die Jugendtheaterinitiative Thespo, ein Programm von QTP, und begleitet das heutige Team weiterhin als Mentorin. Darüber hinaus war sie an Festivals und Konferenzen wie Literature Live! The Mumbai LitFest, Art of the Possible, Love, Sex and Data sowie dem Architecture and Design Film Festival beteiligt. Als Mitautorin steuerte sie ein Kapitel zum 2023 erschienenen Band The Routledge Companion’s Theatre & Young People bei. 

Srishti Ray is passionate about all performing arts - music, dance and theatre. Armed with a masters degree in Arts Management, she is presently an Associate Producer with the Bombay based theatre company QTP Entertainment Pvt. Ltd. She has worked on QTP productions such as Lungs (2022), Lunch Girls (2020), Mother Courage & Her Children (2017), White Rabbit Red Rabbit (2016) and NCPA's The Mirror Crack'd (2020), in various capacities. She previously led Thespo, QTP’s youth theatre initiative, as a Fellow (2016–2018) and remains an active mentor to the current Thespo Team. She has worked on festivals and conferences such as Literature Live! The Mumbai LitFest, Art of the Possible, Love, Sex and Data, and the Architecture and Design Film Festival. Additionally, she co-authored a chapter in The Routledge Companion’s Theatre & Young People, published in 2023. Besides her theatre work, she has been trained in Kathak for over 15 years and continues to teach the dance form. 

Foto: Nasser Hashemi

Zhang Yuan ist ein in Shanghai ansässiger Kurator für darstellende Künste, der seit einem Jahrzehnt sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene tätig ist. Ausgehend von einer kritischen Auseinandersetzung mit dem Kontext des heutigen Chinas untersucht er in seiner Arbeit das Potenzial alternativer Formen der Theaterproduktion und deren Auswirkungen auf den kulturellen Austausch. Neben seiner Tätigkeit als Kurator für darstellende Künste am Ming Contemporary Art Museum und als Theaterproduzent am Shanghai Dramatic Arts Center war er an der Kuratierung unabhängiger Projekte beteiligt, darunter „2020: The Whole World Has Become a Theatre“, eine Archivausstellung über zeitgenössische Performancekunst in China seit den späten 90er Jahren, und „Being in Asia“, eine Performance-Reihe, die den Dialog zwischen Kunstschaffenden in China und verschiedenen Orten in Asien anregt. Er ist Gründungsmitglied des Asia Contemporary Theatre Festival (ACT) und des ersten Niao Niao Festivals, einer Plattform für unabhängige Performance-Schaffende. Darüber hinaus war er Stipendiat des Besucherprogramms der Bundesrepublik Deutschland 2019 und Global Connector des IETM 2023.

Zhang Yuan is a Shanghai-based performing arts curator who has been active in both the domestic and international scene over the past decade. Critically situated in the context of contemporary China, his practices explore the potential of alternative modes of producing theatre and its implications for cultural exchange. Apart from having served as the performing arts curator at Ming Contemporary Art Museum and as a theatre producer at Shanghai Dramatic Arts Center, he has participated in curating independent projects such as 2020: The Whole World Has Become a Theatre, an archival exhibition on contemporary performance in China since the late 90’s, and Being in Asia, a performance series initiating conversations between practitioners in China and various places across Asia. He is a founding member of the Asia Contemporary Theatre Festival (ACT) and the inaugural Niao Niao Festival, a platform for independent performance makers. Additionally, he is the recipient of Visitors’ Program of the Federal Republic of Germany in 2019 and a Global Connector of IETM in 2023.

 

Foto: Nasser Hashemi

 

Team

Fabiola Eidloth

Behlül Taskingül

Julia Fischer

Melanie Hirsch

Jason Jack Weißbach

Kathrin Brune

Jonas Diercks

Agnieszka Jabłońska

Maria Kordasch

Friederike Pank

Friederike Spindler

Ben Ullrich

Heike Vieth

Alisa Golomzina (Leitung)

Susanne Berthold

Oksana Fischer

Paula Jörk

Paul Viebeg

Mareike Holfeld (Leitung)

Nasser Hashemi

Kati Hilmer

Paula Kirchner

Nicole Lappöhn 

Kerstin Riedel

Theresa Schultz

Frizzi Seltmann

Emma Volkova

Caroline Witosseck

Fabian Weißpflog

Ralf Wolfermann

Sybille Sonntag (Leitung)

Maike Hänsel

Carolin Müller

Raj Ullrich (Technischer Direktor)

Paul Eilzer (Technische Leitung Festival)

Patrick Otte

Ferdinand Scheel

Robert Steinbrecht

Stefan Otto (Leitung)

Annemarie Krüger

Maria Kreher

Silke Oertel

Frankziska Mathée (Leitung)

Lena Boberach

Theater Chemnitz:

Ronny Guhlmann (Verwaltungsdirektor)

Katrin Arnold

Jens Neubert


Chemnitz 2025 gGmbH:

Marlen Genschorek (Leitung)

Manuela Baumann-Leibiger

Panthea Berlin

 

Dank an alle Mitarbeitenden und Gewerke des Theaters Chemnitz, der Kulturhauptstadt Europas Chemnitz 2025 gGmbH und der Festival Academy Brüssel sowie an die vielen Freiwilligen des Kulturhauptstadtjahres für ihren Einsatz.

 
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